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Wie wir unsere Körbe in der Wintersaison zusammenstellen

Ihr wisst es: Wir lieben Transparenz genauso wie unperfektes Gemüse (... solange es gut schmeckt!). Deshalb erklären wir euch heute, warum im Winter die Zusammenstellung eures Korbs manchmal leicht von der im E-Mail angekündigten abweichen kann – und warum ihr ihn trotzdem mit gutem Gewissen geniessen könnt. Spoiler: Das ist weder Zufall noch Improvisation ... Das ist Natur pur!

Der Winter: Saison des Lebendigen (und des Unvorhersehbaren)

Im Sommer ist die Natur grosszügig, stabil, fast berechenbar. Im Winter? Da macht sie, was sie kann!

Weniger Licht, mehr Kälte, mehr Feuchtigkeit. Die Ernten sind empfindlicher, die Mengen schwankender, die Grössen unregelmässiger. Ein Feld kann am Montag Karotten versprechen … und am Mittwoch nur die Hälfte liefern.

Das Ergebnis: Zwischen dem Versand des E-Mails mit der Zusammenstellung und der tatsächlichen Vorbereitung der Körbe kann sich die Realität auf dem Feld ändern.

Wenn sich die Realität ändert, passen wir uns an

Die Zusammenstellung ändern heisst, Verschwendung vermeiden
Unsere Priorität bleibt das ganze Jahr über dieselbe: So viele Früchte und Gemüse wie möglich retten, ohne die Natur zu zwingen.
Anstatt:
- beschädigte oder mittelmässige Produkte zu liefern,
- oder ganze Mengen zu stornieren,
entscheiden wir uns manchmal dafür, ein Produkt durch ein anderes zu ersetzen – immer saisonal, immer bio, immer im Einklang mit unserem Anti-Food-Waste-Engagement.

Ja, euer Korb kann sich leicht verändern.
Aber nein, er verliert nie seinen Sinn.

Wenn immer möglich, erhaltet ihr ein E-Mail, das euch über die Änderung der Zusammenstellung informiert.

Warum gibt’s im Winter mehr importierte Früchte und Gemüse?

Wir möchten, dass eure Körbe das ganze Jahr über bunt und überraschend bleiben. Auch mitten im Winter wollen wir euch 3 Früchte und 11 Gemüsesorten anbieten, die variieren – nicht nur Kartoffeln und Karotten! Da die Schweizer Produktion mit der Kälte natürlich zurückgeht, sind einige Sorten lokal nicht verfügbar. Dann entscheiden wir uns, importierte Produkte anzubieten – selten mehr als 3. Keine Panik: Unsere importierten Produkte stammen ausschliesslich von sorgfältig ausgewählten Schweizer Lieferanten, mit denselben strengen Bio-Standards und dem authentischen Geschmack, den ihr erwartet.

In diesen Fällen treffen wir eine bewusste (und überzeugte) Entscheidung:
- Bio-Produkte
- Aus möglichst nahen Produktionszonen
- Von identifizierten, engagierten Lieferketten, die Böden, Wasser und Menschen respektieren

Unsere Regel ist einfach:
Importieren, wenn nötig, aber immer verantwortungsvoll.

Das Ergebnis: Eure Körbe bleiben abwechslungsreich, lecker und … 100 % bio, auch wenn draussen der Schnee fällt.

Transport vs. Produktion: Die Dinge ins rechte Licht rücken

Oft wird der Transport als Hauptverantwortlicher für die CO₂-Bilanz angesehen.
In Wirklichkeit stammt der Grossteil der CO₂-Emissionen von Früchten oder Gemüse aus der Produktionsphase, weit mehr als aus dem Transport.

Das bedeutet:
- Kulturen, die an ihr natürliches Klima angepasst sind,
- im Freiland angebaut,
- in nachhaltigen Produktionszonen,
können einen geringeren Umwelteinfluss haben als lokale Kulturen, die ausserhalb der Saison erzwungen werden (beheizte Gewächshäuser, hoher Einsatz von Betriebsmitteln, hoher Energieverbrauch).

Wir betrachten daher die Gesamtauswirkung unter Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Praktiken, der tatsächlichen Saisonalität und der Nachhaltigkeit der Lieferketten.

Zusammengefasst: Lebendige Körbe, wie die Natur

Im Winter sind unsere Körbe manchmal etwas überraschender.
Aber sie sind auch:
- ehrlicher,
- respektvoller gegenüber dem Lebendigen,
- kohärenter mit unserer Mission.
Wir bevorzugen so weit wie möglich Schweizer Produkte, aber in manchen Wochen zeigen die Zusammenstellungen manchmal eine höhere Anzahl importierter Produkte.

Gegen Food Waste zu kämpfen bedeutet nicht, die Natur in einen unveränderlichen Kalender zu zwängen. Es bedeutet zu akzeptieren, dass sie unperfekt, wandelbar und zutiefst lebendig ist.

Danke, dass ihr zu denen gehört, die verstehen, dass echtes Anti-Food-Waste auch Flexibilität, Urteilsvermögen und Vertrauen bedeutet!

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