Geschmorter grüner Salat, weiße Bohnen, Nussbutter & Parmesan
Ein grüner Salat, den man nicht kalt isst — geschmort mit Knoblauch und weißen Bohnen, dann mit einer Parmesan-Nussbutter übergossen, die alles verwandelt.
- Zubereitung: 15 Minuten
- Kochzeit: 20 Minuten
Salat reservieren wir gerne für schöne Tage und kalte Teller. Dabei zeigt er sich, wenn er sanft in der Pfanne mit Knoblauch und weißen Bohnen geschmort wird, von einer völlig unerwarteten Seite — zartschmelzend, karamellisiert, fast konfiert.
Zutaten
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saucenzwiebeln
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grüner kopfsalat
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knoblauchzehe
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gemüsebrühe
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olivenöl
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butter
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parmesan
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zitronensaft
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salz und pfeffer
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glatte petersilie
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brot
Rezept-Schritte
Den Salat vorbereiten
Entfernen Sie die ersten beschädigten Blätter der 2 grünen Salate (Romana, Batavia oder Endivie) (nicht wegwerfen — siehe Anti-Gaspi-Tipps). Schneiden Sie jeden Salat der Länge nach in vier Viertel und lassen Sie dabei den Strunk intakt: Er hält die Blätter beim Garen zusammen. Spülen Sie die Viertel kurz ab und trocknen Sie sie sorgfältig in einem sauberen Tuch — zu viel Wasser würde kochen statt schmoren.
Die Salatviertel anbraten
Erhitzen Sie in einer großen Pfanne oder Sauteuse 3 Esslöffel Olivenöl bei starker Hitze. Wenn das Öl richtig heiß ist, legen Sie die Viertel der 2 grünen Salate (Romana, Batavia oder Endivie) flach mit der Schnittseite nach unten hinein. Braten Sie sie 2 bis 3 Minuten 03:00 ohne sie zu bewegen, bis sie schön goldbraun und leicht karamellisiert sind. Wenden und die andere Seite 1 Minute anbraten. Auf einem Teller beiseitestellen.
Mit Knoblauch und Bohnen schmoren
In derselben Pfanne die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren. Die 4 fein geschnittenen Knoblauchzehen hinzufügen und 6 Minuten 06:00 anschwitzen, ohne sie zu verbrennen. Die 400 g gekochten weißen Bohnen (aus dem Glas oder selbst gekocht), abgetropft und abgespült, hinzufügen und gut vermischen. Die 150 ml Gemüsebrühe angießen und die Röstaromen am Pfannenboden lösen. Die Salatviertel wieder in die Pfanne geben, abdecken und 5 bis 7 Minuten bei niedriger Hitze schmoren lassen — der Salat sollte zart werden, aber noch einen leicht festen Kern behalten.
Die Nussbutter zubereiten
In einem kleinen Topf mit hellem Boden die 60 g Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Unter regelmäßigem Rühren weiterkochen — die Butter wird schäumen, dann löst sich der Schaum auf und kleine braune Punkte erscheinen am Boden. Genau in diesem Moment vom Herd nehmen. Die Butter sollte nach gerösteten Haselnüssen duften. Sofort 1 Esslöffel Zitronensaft hinzufügen, um den Garprozess zu stoppen. Leicht salzen.
Das Brot toasten
Die 4 Scheiben Landbrot im Toaster oder direkt in einer trockenen Pfanne rösten, bis sie schön goldbraun und knusprig sind. Nach Belieben mit einer rohen Knoblauchzehe einreiben für ein zusätzliches Aroma.
Anrichten und servieren
Die geschmorten Salatviertel und die 400 g gekochten weißen Bohnen (aus dem Glas oder selbst gekocht) in vorgewärmten tiefen Tellern anrichten. Großzügig mit der Zitronen-Nussbutter beträufeln. Mit frisch geriebenem Parmesan, Chiliflocken (optional) falls gewünscht, und frisch gehackter glatter Petersilie bestreuen. Eine Runde frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darübergeben. Sofort mit dem gerösteten Brot zum Auftunken servieren — das ist unverzichtbar!
Tipps und Variationen
- Gehaltvollere Variante — Fügen Sie beim Anrichten 4 pochierte Eier hinzu, eines pro Teller. Das fließende Eigelb, das sich mit der Nussbutter und dem Schmorjus vermischt, ergibt eine absolut bemerkenswerte natürliche Sauce. Das Gericht erreicht dann eine ganz andere Dimension.
- Vegane Variante — Ersetzen Sie die Nussbutter durch hochwertiges Olivenöl, das mit einer Prise Kurkuma und geräuchertem Paprika erhitzt wird, und den Parmesan durch geröstete Pinienkerne und Hefeflocken. Die Fülle des Gerichts bleibt vollständig erhalten.
Antiwaste Tipps
Die äußeren Blätter, die oft aussortiert werden, weil sie weniger ansehnlich sind, eignen sich ideal für dieses Rezept — sie vertragen Hitze besser als die zarten Herzblätter und entwickeln beim Garen mehr Geschmack. Werfen Sie sie niemals weg.
Der Salatstrunk ist essbar und schmeckt köstlich, wenn er geschmort wird. Er wird sanft weich und konzentriert einen leicht süßlichen, sehr angenehmen Geschmack. Man isst ihn mit, man schneidet ihn nicht ab.
Der Schmorjus, der in der Pfanne übrig bleibt, ist eine aromatische Brühe mit Knoblauch und Salat-Röstaromen. Nicht wegschütten: Etwas Wasser oder Brühe hinzufügen und Sie haben die Basis für eine schnelle Suppe am nächsten Tag.