Familie Christen: Leidenschaft fürs Gemüsegärtnern

Jede Woche nehmen die UglyFruits-Körbe einen Teil der Ernte der Familie Christen auf. Doch hinter diesem knackigen Gemüse verbirgt sich vor allem eine schöne Geschichte von Überzeugungen, Weitergabe und Verbundenheit mit der Erde.
Ein Familienabenteuer (und etwas visionär)
Im Herzen des Grossen Mooses im Seeland — dem Gemüsegarten der Schweiz — wagte der Hof Christen bereits 1996 einen mutigen Schritt: komplett auf Bio umzustellen. Nicht aus Modegründen, sondern aus tiefer Überzeugung. Ohne Pestizide anbauen, die Böden respektieren, anders produzieren… Eine mutige Entscheidung, die damals fast avantgardistisch wirkte.
Heute führen die Brüder Bruno und Marcel das Ruder, umgeben von einem Team ebenso leidenschaftlicher Mitarbeiter:innen, die mit ihnen diese Bereitschaft teilen, das Land zum Leben zu erwecken und eine nachhaltige Landwirtschaft weiterzugeben.
70 Hektar Vielfalt und viel Geduld.
Hier gibt’s keine futuristischen Gadgets. Der Hof setzt auf einfache und anspruchsvolle Prinzipien: Fruchtfolge, Respekt vor dem lebendigen Boden, tägliche Beobachtung. Das Ergebnis: Über 35 Sorten wachsen jedes Jahr auf 70 Hektar, von Salaten bis zu Zwiebeln, über Karotten, Kohl oder sogar “launischeres” Gemüse wie Auberginen oder roten Grünkohl. Diese Vielfalt ist kein Zufall. Sie ermöglicht es, die Böden im Gleichgewicht zu halten… und die Teller der Konsument:innen voller Überraschungen. Denn seien wir ehrlich: den ganzen Sommer nur Zucchini zu essen, wird irgendwann langweilig.
Geschmack vor Ertrag
Bei den Christens ist die Priorität nicht, schnell oder “schön” zu produzieren. Was sie antreibt, ist der Geschmack. Bruno zitiert gerne die Karotte Bolero: «Sie ist nicht die schönste, aber geschmacklich unschlagbar». Dieselbe Logik beim roten Grünkohl, der letzten Herbst trotz Anbauschwierigkeiten und Weisse-Fliege-Befall getestet wurde. Hinter jeder Sortenwahl steht diese Bereitschaft, ein einfaches Vergnügen zu bewahren: in ein Gemüse mit Charakter zu beissen.
Und hier macht die Begegnung mit UglyFruits richtig Sinn: Gemeinsam wertschätzen wir den authentischen Geschmack statt der kalibrierten Optik der Supermärkte.

Ein engagiertes Team mit beiden Beinen auf dem Boden
Bio-Gemüsebauer:in zu sein ist kein Spaziergang in der Sonne. Wetterkapriolen, Preisdruck, Schwierigkeiten beim Rekrutieren… lauter tägliche Herausforderungen. Trotzdem gehen Bruno und Marcel mit Pragmatismus und Optimismus voran. Beobachten, anpassen, neue Kulturen testen, die entfernen, die nicht funktionieren… immer mit Demut.
Sie vergessen auch nicht, dass Bio-Landwirtschaft gemeinschaftlich aufgebaut wird. Der Hof funktioniert fast wie eine Genossenschaft: Jede:r bringt seine Expertise ein, und die Zusammenarbeit mit anderen Bio-Betrieben im Seeland stärkt die Widerstandsfähigkeit aller. Mit gesundem Menschenverstand innovieren.
Hier hat Innovation nichts Oberflächliches:
- In den Gewächshäusern bestäuben Bienen die Tomaten
- Die Maschinen werden vor Ort repariert und angepasst, um den Bio-Bedürfnissen optimal zu entsprechen
- Das Bewässerungswasser wird sparsam eingesetzt und Abfälle werden verwertet.
- Keine reisserischen Reden, nur gesunder Bauernverstand im Dienst der Nachhaltigkeit.
Warum UglyFruits die Christens wählt ?
Unsere Mission ist es, unperfektem, authentischem, geschmacksvollem Gemüse neues Leben zu geben. Der Hof Christen teilt diese Vision, und das macht unsere Zusammenarbeit so selbstverständlich:
- Vielfalt und Experimentieren: Über 35 Sorten und neue Versuche jedes Jahr.
- Priorität auf Geschmack: Die Wahl geschmacksvoller Sorten statt kalibriertem Gemüse.
- Nachhaltigkeit: Fruchtfolge, natürliche Nützlinge, lebendige Böden.
- Intelligente Logistik: Alles ist an einem Standort zusammengefasst, was Transporte reduziert und maximale Frische garantiert.
Danke an die Familie Christen für ihre Leidenschaft, ihre Ausdauer und diese wertvolle Verbindung zwischen der Erde, den Produzent:innen und unseren Tellern.