Fokus auf den Schweizer Kiwi!
Nein, Kiwis wachsen nicht nur am anderen Ende der Welt unter Palmen. Auch in der Schweiz führen sie ein gemütliches Dasein… vor allem im Seeland, diesem grossen Gemüsegarten zwischen dem Bieler-, Neuenburger- und Murtensee. Genau, dieselbe Gegend, aus der auch deine Lieblingskarotten und -salate kommen
Das Seeland: Wenn die Kiwi im Land der Seen heimisch wird
Nein, Kiwis wachsen nicht nur am anderen Ende der Welt unter Palmen. Auch in der Schweiz führen sie ein gemütliches Dasein… vor allem im Seeland, diesem grossen Gemüsegarten zwischen dem Bieler-, Neuenburger- und Murtensee. Genau, dieselbe Gegend, aus der auch deine Lieblingskarotten und -salate kommen
Bei UglyFruits erinnern wir gerne daran: lokal ≠ langweilig. Und die Schweizer Kiwi ist der haarige Beweis dafür.
Dank nährstoffreicher, gut entwässerter Böden und der Nähe zu den Seen, die starken Frost abmildern, ist das Schweizer Seeland im Laufe der Jahre zum idealen Zuhause für… die Kiwi geworden.
Hier gibt es mehrere Kiwi-Plantagen, oft eingebettet in vielfältige Gemüsebaubetriebe. Keine XXL-Monokultur: Die Kiwis wachsen neben anderem Obst und Gemüse, ganz entspannt, ohne sich wie internationale Stars aufzuspielen.
Die Schweizer Produktion bleibt bescheiden (einige hundert Tonnen pro Jahr), aber genau das ist der Punkt:
- weniger Kilometer
- weniger Langzeitlagerung
- mehr Frische
- und vor allem weniger Food Waste
Kurz gesagt: Kiwis, die nicht erst um die halbe Welt gereist sind, bevor sie in deiner Küche landen.
Wann hat die Schweizer Kiwi Saison?
Spoiler: nicht mitten im Sommer.
- Ernte: zwischen Ende Oktober und November
- Genuss: von November bis März, dank hervorragender Lagerfähigkeit
Die Kiwis werden noch fest geerntet und reifen dann langsam nach. Ergebnis: eine Frucht, die mehrere Monate verfügbar ist – ohne beheizte Gewächshäuser oder Frachtflugzeuge. Ziemlich clever, oder?
Schweizer Kiwi vs. Weltreisende Kiwi
Seien wir ehrlich: Die meisten Kiwis, die in der Schweiz gegessen werden, kommen aus Italien, Neuseeland oder noch weiter her. Was macht also den Unterschied?
Anderswo auf der Welt
- Riesige Mengen
- Teilweise sehr süsse Sorten (gelbe Kiwis, Gold, etc.)
- Lange Transportwege und verlängerte Lagerung
In der Schweiz (und im Seeland)
- Hauptsorte: grüne Kiwi
- Ausgewogener Geschmack, leicht säuerlich
- Produktion in überschaubarem Rahmen
- Deutlich kleinerer CO2-Fussabdruck
Und vor allem: Eine Schweizer Kiwi hat niemandem etwas zu beweisen. Sie ist vielleicht nicht perfekt, aber sie ist gut, lokal und saisonal!
Wie du deine Kiwis richtig lagerst (und verhinderst, dass sie vergessen im Kühlschrank enden)
Gute Nachricht: Die Kiwi ist geduldig.
Noch nicht reif?
Lass sie bei Zimmertemperatur liegen
Beschleunige den Prozess, indem du sie neben einen Apfel oder eine Banane legst (Stichwort “fruchtbare WG”)
Schön reif?
Ab ins Gemüsefach des Kühlschranks
Dort hält sie sich problemlos 2 bis 3 Wochen
Anti-Food-Waste-Tipp
Eine überreife Kiwi ist perfekt für Smoothies, Saucen oder Desserts. Kein Grund, sie wegzuwerfen, nur weil sie etwas weich ist (wir urteilen nicht).
4 Rezeptideen, um die Kiwi zu feiern (auch wenn sie etwas unperfekt aussieht)
Kiwi in der herzhaften Variante (ja, wirklich)
Salat mit Kiwi, Fenchel und Nüssen Knackig, frisch, leicht säuerlich. Perfekt, um ein etwas braves Winteressen aufzupeppen.
Kiwi-Tartar mit Frischkäse und Kräutern Ideal als Apéro. Wow-Effekt garantiert – ganz ohne Kochmütze.
Kiwi auf der süssen Seite
Smoothie mit Kiwi, Birne und Ingwer Voller Vitamine, gegen den Winterblues und perfekt, um etwas müde Früchte zu verwerten.
Kiwi-Tarte mit leichter Creme Einfach, wirkungsvoll und mit nicht ganz genormten Kiwis immer noch stylisch.
Wusstest du schon?
Eine Kiwi enthält mehr Vitamin C als eine Orange. Ja, sogar die kleine, etwas schrumpelige Kiwi ganz unten im Korb!