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Ist UglyFruits wirklich teurer als der Supermarkt?

Du hast unsere Preise mit denen deines üblichen Supermarkts verglichen und warst unsicher. Das ist verständlich. Aber vergleichst du auch wirklich die richtigen Dinge? Ein Blick hinter die Kulissen unserer Körbe!

Der angezeigte Preis ist nicht der Preis, den du wirklich zahlst

Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Du kaufst ein Kilo Bio-Karotten im Supermarkt für CHF 1.90.–. Steht so da, ist bezahlt. Aber wie viele dieser Karotten isst du am Ende wirklich?

Laut dem Bericht 2022 des BAFU (Bundesamt für Umwelt) verschwenden Schweizer Haushalte durchschnittlich 91 kg Lebensmittel pro Person und Jahr — ein erheblicher Teil davon betrifft genau frisches Gemüse und Früchte, die als Erstes weggeworfen werden, wenn man vergisst zu kochen oder zu viel eingekauft hat.

Auf europäischer Ebene schätzt die FUSIONS-Studie (2016, finanziert von der Europäischen Kommission) den Anteil der von Haushalten verschwendeten frischen Früchte und Gemüse auf 20–30 %. Konkret bedeutet das: Wenn du 25 % deiner Karotten wegwirfst, kostet dich dein Kilo zu CHF 1.90.– in Wirklichkeit CHF 2.53.– pro konsumiertem Kilo. Und dabei ist die Energie für den Weg zum Laden noch nicht eingerechnet, genauso wenig wie das schlechte Gewissen beim Ausräumen des Gemüsefachs…

Anders gesagt: Du zahlst nicht nur für das, was du isst. Du zahlst auch für das, was du wegwirfst. Und das steht auf keinem Kassenbon.

Warum verschwenden wir so viel bei Gemüse und Früchten?

Mehrere Faktoren spielen zusammen.
Erstens: Produkte aus dem Grosshandel haben oft schon einen langen Weg hinter sich, bevor sie in deiner Küche landen Ernte, Lagerung beim Produzenten, Transport zu einer Logistikplattform, Weiterverteilung, Regal im Laden… Laut Daten der Organisation Foodwatch vergehen bei klassischen Vertriebswegen oft 7 bis 14 Tage zwischen Ernte und deinem Teller. (Foodwatch France, « Du champ à l’assiette, combien de jours ? », Bericht 2021)
Ein Produkt, das beim Kauf schon 10 Tage «gelebt» hat, hat logischerweise eine viel kürzere Nutzungsdauer bei dir zu Hause. Es liegt nicht daran, dass du schlecht einkaufst — das Produkt war einfach schon müde, als du es nach Hause gebracht hast.

Zweiter Faktor: die Verpackung.

Supermärkte verkaufen vieles in Schalen oder vorgewogenen Beuteln. Du kaufst 500 g Cherrytomaten, weil das die kleinste verfügbare Einheit ist. Aber du brauchst nur 200 g für deinen Salat. Der Rest wartet — und wartet oft nicht lange genug.

Der faire Vergleich

Bei UglyFruits verlassen die Produkte den Hof der Produzent:innen zwischen Montag und Mittwoch, werden am selben Tag verpackt und innerhalb von 24 Stunden zu dir geliefert (wenn uns die Post keinen Streich spielt!). Das ist kein Marketing-Argument — es ist eine logistische Tatsache mit ganz konkreten Auswirkungen auf die Frische und damit auf die Haltbarkeit bei dir zu Hause.

Wenn du 98 % deines UglyFruits-Korbs verwendest (das berichten unsere Kund:innen durchschnittlich in unseren Zufriedenheitsumfragen), sind deine tatsächlichen Kosten pro konsumierter Portion strukturell niedriger als bei Produkten, von denen du 25 bis 30 % wegwirfst. Rechne das mal für deine gesamten Wocheneinkäufe durch.

Wir sagen nicht, dass wir immer günstiger sind. Wir sagen, dass der Vergleich vollständig sein sollte. Was du mit deinem UglyFruits-Korb nicht bezahlst – Die Margen auf jeder Stufe einer Lieferkette mit 5 Zwischenhändlern – Die Kosten für unverkaufte Ware, die in die Verkaufspreise der grossen Ketten eingerechnet werden – Den Wertverlust der Produkte nach 7 bis 14 Tagen Transportweg – Die systematischen Plastikverpackungen in den Frischeabteilungen

Unsere Preise mit denen eines Supermarkts zu vergleichen, heisst zwei grundlegend verschiedene Modelle zu vergleichen. Wir erklären dir das lieber klar und deutlich, anstatt dich Äpfel mit Birnen vergleichen zu lassen — auch wenn wir gerade richtig schöne Orangen im Angebot haben ;-)

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