Richtig lagern ist eine Kunst (und ein bisschen Wissenschaft)
Bist du eher der Typ «Ich esse alles sofort» oder «Ich vergesse eine Rande drei Wochen lang im Kühlschrank»?
In beiden Fällen gilt: Wer weiss, wie man Früchte und Gemüse richtig lagert, hat die Grundlage, um Food Waste zu vermeiden, Vitamine zu erhalten… und die unperfekten Exemplare vor einem vorzeitigen Kompost-Schicksal zu retten.
1. Die Kälte: Kühlschrank oder Tiefkühler
- Der Kühlschrank verlangsamt den Verderb: perfekt für Blattgemüse, Karotten, Broccoli & Co.
- Der Tiefkühler ist die ultimative Anti-Food-Waste-Waffe: Blanchiere Gemüse vor dem Einfrieren und friere selbstgekochte Gerichte ein.
Achtung: Tomaten, Avocados, Kartoffeln = nicht in den Kühlschrank, sonst werden sie komisch (Textur oder Geschmack).
2. Lagerung bei Raumtemperatur
- Perfekt für: Kürbisse, Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln (an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort).
- Klimakterische Früchte (Äpfel, Bananen, Birnen) reifen bei Raumtemperatur weiter. Praktisch, um eine Avocado schneller reif zu bekommen – weniger praktisch bei einer vollen Früchteschale, die 5 Tage vergessen wurde…
3. Einmachen (Einweckgläser, Fermentation)
- Selbstgemachte Einmachgläser, Pickles, fermentiertes Gemüse: Beim ersten Mal hat man vielleicht etwas Respekt davor, aber danach… macht’s süchtig (und ist super für dein Mikrobiom).
- Man kann auch in Öl, Essig oder Salz einlegen. Die Rezepte von Oma feiern ein Comeback – aber in der Ugly-Version mit Stil.
4. Trocknen und Dörren
- Eine praktische (und Zero-Waste-)Lösung für Kräuter, Tomaten oder sogar Apfelschalen, die sich in Tees oder Chips verwandeln lassen.
5. Selbst verarbeiten
- Suppen, Pürees, Saucen, Pestos, Kompotte… Selbstgemachtes ist nicht (nur) für Instagram. Es ist auch eine super Möglichkeit, überreifes Gemüse anders aufzubewahren.
Lagern ist kein Schummeln. Es ist Verlängern, Verwandeln, Veredeln. ✌️